Der pupertäre Junghund

Den pupertären Junghund erkennen wir daran, dass er Geschlechtsreif ist (je nach Rasse beginnt sie mit 6 Monaten oder erst mit 1 Jahr).  Hündinnen kommen in die pupertäre Phase nach Ihrer 1. Läufigkeit. Rüden fangen an, sich für Hündinnen zu interessieren und sehen den Rüden als Rivalen.

Wann beginnt die Pupertät?

Bei kleinen Rassen zwischen dem 12. und 15. Monat. Mittlere Rassen ab dem 18. bis 20. Monat. Große Rassen 24. – 36. Monat. Und riesige Rassen sind Spätentwickler. Hier kann es bis zu 3 Jahren dauern, bis der Hund erwachsen ist.

In dieser Phase sollten wir sehr konsequent sein und es auch bleiben, denn sonst könnten sich unschöne Charaktereigenschaften entwickeln.

Einen pupertären Junghund erkennen wir auch daran, dass er sich plötzlich ganz anders verhält. Er hört nicht mehr auf den Rückruf, was er bisher aber immer getan hat. Er zeigt eine gewisse Unsicherheit, die vorher auch nicht dagewesen ist. Aber dieses Verhalten ist ganz normal! Wenn es nicht so wäre, dann würde etwas nicht in Ordnung sein.

In 1. Linie sollte der Hundehalter ein Vorbild sein. Seinem Hund eine gewisse Sicherheit vermitteln. Diese Sicherheit bekommt der Hund, wenn wir vorrausschauend handeln, Gefahren vermeiden  und ihm so zeigen, ich hab alles im Griff. Bringen wir von Natur aus eine gute Selbstsicherheit mit, haben wir als Hundehalter absolute Vorteile. Fehlt uns diese Selbstsicherheit, sollten wir daran arbeiten, dass wir sicherer werden und können so auch anderen Hundehaltern Grenzen setzen. weil unser Hund das nicht mag oder es noch nicht kennt. Und wenn wir keine Leinenkontakte wünschen, dies auch rechtzeitig stoppen können. Auch so zeigen wir unserem Hund, dass wir alles im Griff haben.  Unsere emotionale Seite sollten wir immer etwas im Hintergrund behalten. Denn wenn wir zu emotional werden, zeigt dies Unsicherheit an, diese Unsicherheit kann sich dann auf den Hund übertragen. So wird dem pupertären Junghund eine gewisse Sicherheit vermittelt, die ihm später, wenn er erwachsen ist, zu Gute kommen wird.

Von uns Hundehalter wird sehr viel Geduld gefordert. Wichtig ist, dass wir in dieser Zeit dem Hund Grenzen setzen, Regeln aufstellen und auch eine gewisse Struktur im Alltag miteinbauen. All das wird dazu führen, dass wir bald einen selbstbewussten Gefährten an unserer Seite haben. Geduldig sein und konsequent bleiben, dass wird sich auszahlen und Sie werden dafür belohnt werden.

Leider ist es aber oft so, dass genau in dieser Phase Hundehalter ihren Hund ins Tierheim abgeben, weil Sie mit dieser Situation total überfordert sind!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Neues von uns!

 

Achtung:

Neue interessante

Links

 

Neue Termine

für unsere

Trick-dogdance/Show,

findet Ihr unter der Rubrik:

Events


Einzelstunde

Zur Zeit nur 1 Platz noch frei!

Mehr wie zwei Mensch-

Hund-Teams besuche

ich aber generell nicht.

Erst wenn einer fertig

ist, darf jemand nach-

rücken. Oder es folgt

die Warteliste.

 

 

Social walk:

Für "Problem-Hunde",

nähere Infos, wie der

Aufbau abläuft, bitte

nachfragen!

Freitags oder samstags

ab 14.30 Uhr

 

Wanderungen:

1x im Monat, immer

sonntags ab 11.00 Uhr.

Ruhige Wanderwege

wo wir nicht viele

Menschen etc. begegnen.

Deshalb geht das auch sehr

gut sonntags!