Hunderassen/Verhalten

Ich möchte hier nicht von den unterschiedlichen Rassen berichten, sondern mehr über die Verhaltensweise eines Hundes sprechen.

 

Eine Rasse ist eine Gruppe von Individuen einer Haustierart.

 

Rassen sind entstanden, wenn diese gearbeitet haben. Haben Rassen keine Aufgabe mehr, könnten sich die Merkmale übertrieben darstellen und für den Hund kann es zur Qual werden. Hilflosigkeit und Abhängigkeit wären die Folgen.

Ausprägung/Merkmale + Abgrenzung werden von dem Menschen festgelegt. Es gibt also nicht DEN Charakter in diesem Sinn. Wir Menschen haben auch nicht DEN Charakter. Wir werden auch von jedem anders beschrieben, weil uns jeder aus einer ganz anderen Blickrichtung sieht. Das Verhalten verändert sich, unbewußt. Auf der Arbeit verhalten wir uns anders als zu Hause. Kollegentreffs laufen anders ab, als das Treffen mit Freunden. Und so ist es auch bei Hunden. Jeder sieht meine beiden Hunde auch anders!

 

Beispiel an einem Herdenschutzhund. Bis vor über 300 Jahren gab es nur Herdenschutzhunde, keine Hütehunde.

Herdenschutzhunde gibt es in ganz Europa. Auch hier können wir nicht von DEM Herdenschutzhund reden. Kangal´s jagen, aber nicht mit dem sie groß geworden sind. Kangal´s jagen auch Wildschweine. Ein Herdenschutzhund sollte aggrressiv gegenüber Artegenossen sein, sonst wurde er als untauglich bezeichnet. Gehorsam wird nicht erwartet. Er ist absolut zuverlässig zu Kindern, friedlich zu Menschen. Diese Hunde müssen auch nicht sozialisiert sein. Seine Aufgabe bestand daran, dass er dem zu beschützendem Vieh nichts tat.

In seiner Heimat ist der Herdenschutzhund ein gelassenes Wesen, sehr effektiv, zu Menschen neutral, freundlich zu Kindern. DIESE HERDENSCHUTZHUNDE WERDEN WIR ABER NICHT BEKOMMEN!

WEIL sie in Ihrer Heimat ein ganz anderes Leben gewohnt sind als bei uns. Wir bekommen auch ganz viele Kreuzungen aller Art, die nichts mit dem originalen Kangal (Herdenschutzhund) etwas zu tun haben.

 

Ein Beispiel das jetzt für viele Rassen angewendet werden kann! Dies gilt also nicht nur für Herdenschutzhunde.

Holen wir uns einen Hund aus dem Tierheim, könnte er sich bei uns zu Hause auch ganz anders Verhalten. Oder wenn wir einen Hund von einem Besitzer übernehmen. Entscheiden wir uns für einen Hund aus dem Ausland, kann sich dieser bei uns ganz anders Verhalten, als er eigentlich beschrieben wird.

Auch bekommen wir bei anderen Rassen Kreuzungen aller Art. Es ist also auch nicht die Rasse ansich, sonden eine Unterart. Ein Hund der praktisch entstanden ist.

 

Beagle ist auch nicht gleich Beagle. Jeder Hund ist anders, genauso wie jedes Hundepaar anders ist. Keiner gleicht dem Anderen. Wir Menschen sind auch alle anders. Hunde verhalten sich auch bei jedem Menschen anders, was ich schon oben erwähnt habe. Das kann mit der Gelassenheit, Konsequentheit  des Hundebesitzers etwas zu tun haben. Andererseits gibt es wieder Hunde, die Ihren Dickkopf haben. Feivel ist sehr bellfreudig, natürlich haben wir daran gearbeitet und tun es auch immer noch. Doch  wenn er nicht bellt, dann vermisse ich diese Art von ihm. Das Bellen ist ja eine Kommunikation unter Hunden. Die einen bellen mehr, die anderen weniger. Wäre genauso, wenn wir einigen Menschen das Sprechen abgewöhnen wollten oder aus einen Nicht-Sportler einen sportlichen Menschen machen möchten. Gehen tut das schon, dauert aber sehr lange.

 

Jetzt sagen einige, das ist doch klar! Nein, ist es eben nicht, sonst würde ich diesen Artikel nicht schreiben. Wie oft hören wir denn: Der ist ganz anders, als es ursprünglich gesagt wurde!

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