Hilfsmittel in der Hundeerziehung

Ich verurteile keinen Menschen dieser mit Hilfsmitteln arbeitet, sofern sie RICHTIG angwendet werden. Durch die Hilfsmittel kann es ganz schnell zu Fehlverknüpfungen kommen. Auch mit dem Klicker können wir ein Verhalten verstärken, nicht verbessern, wenn es falsch angewendet wird.

Mit dem einem Hund können wir damit arbeiten, mit dem anderen wieder nicht. Das ist auch immer individuell zu betrachten. Vor allem bei ängstlichen Hunden sollten wir aufpassen, was wir anwenden! So viele Möglichkeiten haben wir da leider nicht. Von Hundehaltern wird das auch immer falsch eingeschätzt, welche Hilfsmitteln wir bei welchem Hund verwenden können. Es muss ja für das sog. " Probleme" eine schnelle Lösung her. Es gibt sie aber nicht, die schnelle Lösung.

Wir Hundehalter sollten uns erstmal in Geduld üben und unseren Hund so akzeptieren wie er ist. Mit all seinen Stärken und Schwächen. Haben wir diese Akzeptanz, löst sich meist das Eine oder Andere Problem von selbst. Dann noch ein bisschen Training und dann passt es schon. Wir sollten uns auch keine Gedanken darüber machen, was andere über uns und unseren Hund denken. Das hilft sehr viel. Eine Portion Selbstbewußtsein wäre natürlich ein absolutes Plus. Fehlt uns das entsprechende Selbstbewußtsein, sollten wir daran arbeiten, dass wir selbstsicherer werden. In 1. Linie für uns selbst, nicht für andere.

Leider versteht der eine oder andere Hundehalter nicht, in welche Richtung sich das verändern kann, wenn der Hund mit den Hilfsmitteln etwas falsch verknüpft.

Beispiel: Mein kleiner Feivel bellt bei Hundebegegnungen. Ich wollte, dass sich das verbessert. Und wir benutzten eine Wasserflasche. Feivel bekam generell Angst vor Flaschen, wenn ich diese nur in die Hand nahm. Ich sah ein, dass ich einen Fehler gemacht habe, dann muss ich diesen auch wieder gerade biegen. (Zu Fehlern stehen ist auch ein 1. Schritt für die Lösung des Problems. Keiner ist ja bekanntlich perfekt!) So sehe ich das zumindest. In diesem Falle habe ich dann mit Flaschentricks gearbeitet und Feivel fand dann die Flaschen wieder ganz toll. Das hat dann schon eine Zeit gedauert, geht auch nicht von heute auf morgen. Heute freut er sich über Flaschen.  ;-).

Auch sollten wir lernen, unseren Hund besser einschätzen zu können. Das Eine oder Andere Hilfsmittel kann schon angewendet werden. Nur sollten wir aber wissen, ob es denn auch das Richtige Hilfsmittel für dieses "Problem" ist und auch, ob es für das Mensch/Hund-Team geeignet ist. Eine objektive Meinung und eine objektive Betrachtungsweise sind in diesem Fall sehr hilfreich. Damit wir gut und sicher ans Ziel kommen, ohne Komplikationen.

 

Wer IMMER UND ÜBERALL Hilfsmittel für seinen Hund anwenden muss, sollte sich überlegen, ob er den richtigen Hund hat.

 

Eine Fehlverknüpfung kann bei JEDEM Hund entstehen. Egal wie alt, wie jung, ob Welpe oder ob es Hunde mit Erfahrungen sind. Es kann JEDEN treffen.

 

Geschrieben von Marita Zschage

 

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