Tipps und Infos zur Hundeerziehung!

HUND ALLEIN ZU HAUSE

 

Von vielen Hundebesitzern und Hundetrainern hören wir immer, dass der Hund kein Zeitgefühl hat, bzw. die Uhr nicht kennt. Das stimmt so nicht wirklich. Die Uhr kennt ein Hund gewiss nicht. Bei uns Menschen gibt es tatsächlich das Zeigefühl, also das Gefühl an sich, wie spät es denn sein könnte und das trifft auch oftmals zu. Es gibt aber auch Rituale woran wir feststellen, wie spät es denn ist. Hunde können das auch. Sie benutzen zum Einen dazu Ihre Nase und wie machen Sie das? Wenn wir noch nicht solange weg sind, riecht unser Geruch intensiver, als wenn es mehrere Stunden sind. Und zum Anderen können Rituale dazu beitragen. Kommen Sie z.Bsp. immer vor Ihrem Nachbar nach Hause und dann ist es mal nicht so, hat sich hier ein Ritual geändert. (Die Uhrenumstellung von Sommer- auf Winterzeit oder umgekehrt ist auch eine Ritualsveränderung). Ein Anzeichen für den Hund, dass Ihn unruhig und nervös stimmen könnte. Er glaubt, dass irgendwas nicht stimmt.. Er kann sicherlich nicht die Zeit bestimmen. Aber diese Veränderung kann in dem Hund auch etwas verändern. Er spührt sogar eine innerlich Angst, weil etwas nicht mehr so ist, wie es ist.


Es stimmt auch nicht (zumindest sehe ich das so), wenn Hund allein bleibt, bleibt er immer allein. Egal wieviel Stunden das sind. Es gibt Hunde die sind gerne MAL allein und haben auch mit den Ritualen kein Problem. Andere beobachten das alles ganz genau. Natürlich sollten wir das trainieren, aber trotzdem können wir nicht davon ausgehen, dass es immer so bleibt!

Wenn ein Hund zu Hause allein ist, kann er auch plötzlich Angst vor etwas bekommen, wenn wir nicht da sind und will dann deshalb nicht mehr allein sein oder bei Ritualsveränderungen, wo der Hund eine Angst entwickeln kann. Wie ich das schon im 1. Absatz genauer erläutert habe. 

Wir sollten deshalb immer auch Alternativen haben, wo wir unseren Hund dann unterbringen. Oder auch mal etwas verändern, wenn der Hund regelmäßig allein sein muss, damit auch hier nicht immer ein Ritual gegeben ist. worauf manch ein Hund sensibel reagieren kann. Und auch nicht von vornerein sagen, dann brauche ich das ja nicht zu trainieren. Nein, das habe ich damit nicht sagen wollen. Ich wollte nur klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir nicht alles immer als selbstverständlich betrachten sollten. Beim Hund wird auch das oft vergessen. Vorallem aber kann und will der Hund das oft nicht mehr, wenn er mal älter ist.

 

Es müssen auch nicht immer die sog. Erfahrungen sein, warum der Hund nicht allein sein will. Es gibt Menschen die im dunkeln mehr Angst haben als andere, ohne dabei schlechte Erfahrungen gemacht zu haben! Und so ist das auch mit dem Alleinsein.

 

Haben Sie Fragen zum Thema, Hund allein zu Hause? Oder möchten und müssen Sie es mit Ihrem Hund trainieren? Was meine ich damit, dass wir das Ritual (für den Hund) ändern sollten? Damit keine Routine oder sogar Langeweile entstehen kann, wenn er ein paar Stunden allein zu Hause bleiben muss? Dann rufen Sie mich an. Ich helfe Ihnen sehr gern dabei.

 

Geschrieben von Marita Zschage

 

 

HILFSMITTEL IN DER HUNDEERZIEHUNG

 

Ich verurteile keinen Menschen dieser mit Hilfsmitteln arbeitet, sofern sie RICHTIG angwendet werden. Durch die Hilfsmittel kann es ganz schnell zu Fehlverknüpfungen kommen. Auch mit dem Klicker können wir ein Verhalten verstärken, nicht verbessern, wenn es falsch angewendet wird.

Mit dem einem Hund können wir damit arbeiten, mit dem anderen wieder nicht. Das ist auch immer individuell zu betrachten. Vor allem bei ängstlichen Hunden sollten wir aufpassen, was wir anwenden! So viele Möglichkeiten haben wir da leider nicht. Von Hundehaltern wird das auch immer falsch eingeschätzt, welche Hilfsmitteln wir bei welchem Hund verwenden können. Es muss ja für das sog. " Probleme" eine schnelle Lösung her. Es gibt sie aber nicht, die schnelle Lösung.

Wir Hundehalter sollten uns erstmal in Geduld üben und unseren Hund so akzeptieren wie er ist. Mit all seinen Stärken und Schwächen. Haben wir diese Akzeptanz, löst sich meist das Eine oder Andere Problem von selbst. Dann noch ein bisschen Training und dann passt es schon. Wir sollten uns auch keine Gedanken darüber machen, was andere über uns und unseren Hund denken. Das hilft sehr viel. Eine Portion Selbstbewußtsein wäre natürlich ein absolutes Plus. Fehlt uns das entsprechende Selbstbewußtsein, sollten wir daran arbeiten, dass wir selbstsicherer werden. In 1. Linie für uns selbst, nicht für andere.

Leider versteht der eine oder andere Hundehalter nicht, in welche Richtung sich das verändern kann, wenn der Hund mit den Hilfsmitteln etwas falsch verknüpft.

Beispiel: Mein kleiner Feivel bellt bei Hundebegegnungen. Ich wollte, dass sich das verbessert. Und wir benutzten eine Wasserflasche. Feivel bekam generell Angst vor Flaschen, wenn ich diese nur in die Hand nahm. Ich sah ein, dass ich einen Fehler gemacht habe, dann muss ich diesen auch wieder gerade biegen. (Zu Fehlern stehen ist auch ein 1. Schritt für die Lösung des Problems. Keiner ist ja bekanntlich perfekt!) So sehe ich das zumindest. In diesem Falle habe ich dann mit Flaschentricks gearbeitet und Feivel fand dann die Flaschen wieder ganz toll. Das hat dann schon eine Zeit gedauert, geht auch nicht von heute auf morgen. Heute freut er sich über Flaschen.  ;-).

Auch sollten wir lernen, unseren Hund besser einschätzen zu können. Das Eine oder Andere Hilfsmittel kann schon angewendet werden. Nur sollten wir aber wissen, ob es denn auch das Richtige Hilfsmittel für dieses "Problem" ist und auch, ob es für das Mensch/Hund-Team geeignet ist. Eine objektive Meinung und eine objektive Betrachtungsweise sind in diesem Fall sehr hilfreich. Damit wir gut und sicher ans Ziel kommen, ohne Komplikationen.

 

Wer IMMER UND ÜBERALL Hilfsmittel für seinen Hund anwenden muss, sollte sich überlegen, ob er den richtigen Hund hat.

 

Eine Fehlverknüpfung kann bei JEDEM Hund entstehen. Egal wie alt, wie jung, ob Welpe oder ob es Hunde mit Erfahrungen sind. Es kann JEDEN treffen.

 

Geschrieben von Marita Zschage

 

 

 KÖRPESPRACHE RICHTIG DEUTEN

 

Sehr oft stelle ich fest, dass viele Hundebesitzer die Körpersprache falsch deuten. Warum ist das so? Weil immer nur allerhöchstens 2 Signale gedeutet werden und nicht die Gesamtsituation! Aber besser zwei Signale als gar keine. ;-) Und meistens ist es auch so, dass immer die Negativen Signale zuerst gedeutet werden und das Positive übersehen wird. In verschiedenen Situationen können sich auch positive Signale wieder finden.

 

Ich denke mitlerweile ist es bekannt, dass das Schwanzwedeln nicht immer nur positiv zu werten ist ?! Hier ist auch wieder das Gesamtkonzept zu betrachten. Genauso wie das Knurren, Zähnefletschen, ist alles immer individuell zu beruteilen. Die eigenen Gefühle dürfen dabei keine Beachtung finden, sonst ist das "Deutungssystem" verfälscht.

 

Ein anderes Beispiel: Das Aufreiten!

Es wird oft nur als ein Sexualiätsanzeichen gesehen. Auch hier gibt es wieder mehrere Möglichkeiten. Stress oder die eigene Stärke können darunter auch verstanden werden.  Diese Anzeichen können bei jedem Hund, in jeder Situation immer eine andere Bedeutung haben. Das eine Mal kann es sich um die Sexualität handeln, während es in einer anderen Situation auch Stress sein kann.

 

Möchten Sie gerne wissen, wie Sie Ihre Beobachtungsgabe verbessern können, damit Sie auch die kleinen, feinen, WICHTIGEN Signale (Ihres Hundes) nicht übersehen? Möchten Sie mehr Sicherheit, in der Deutung der Körpersprache Ihres Hundes? Dann freue ich mich auf einen Telefonanruf!

 

HUNDERASSEN/VERHALTEN

 

Ich möchte hier nicht von den unterschiedlichen Rassen berichten, sondern mehr über die Verhaltensweise eines Hundes sprechen.

 

Eine Rasse ist eine Gruppe von Individuen einer Haustierart.

 

Rassen sind entstanden, wenn diese gearbeitet haben. Haben Rassen keine Aufgabe mehr, könnten sich die Merkmale übertrieben darstellen und für den Hund kann es zur Qual werden. Hilflosigkeit und Abhängigkeit wären die Folgen.

Ausprägung/Merkmale + Abgrenzung werden von dem Menschen festgelegt. Es gibt also nicht DEN Charakter in diesem Sinn. Wir Menschen haben auch nicht DEN Charakter. Wir werden auch von jedem anders beschrieben, weil uns jeder aus einer ganz anderen Blickrichtung sieht. Das Verhalten verändert sich, unbewußt. Auf der Arbeit verhalten wir uns anders als zu Hause. Kollegentreffs laufen anders ab, als das Treffen mit Freunden. Und so ist es auch bei Hunden. Jeder sieht meine beiden Hunde auch anders!

 

Beispiel an einem Herdenschutzhund. Bis vor über 300 Jahren gab es nur Herdenschutzhunde, keine Hütehunde.

Herdenschutzhunde gibt es in ganz Europa. Auch hier können wir nicht von DEM Herdenschutzhund reden. Kangal´s jagen, aber nicht mit dem sie groß geworden sind. Kangal´s jagen auch Wildschweine. Ein Herdenschutzhund sollte aggrressiv gegenüber Artegenossen sein, sonst wurde er als untauglich bezeichnet. Gehorsam wird nicht erwartet. Er ist absolut zuverlässig zu Kindern, friedlich zu Menschen. Diese Hunde müssen auch nicht sozialisiert sein. Seine Aufgabe bestand daran, dass er dem zu beschützendem Vieh nichts tat.

In seiner Heimat ist der Herdenschutzhund ein gelassenes Wesen, sehr effektiv, zu Menschen neutral, freundlich zu Kindern. DIESE HERDENSCHUTZHUNDE WERDEN WIR ABER NICHT BEKOMMEN!

WEIL sie in Ihrer Heimat ein ganz anderes Leben gewohnt sind als bei uns. Wir bekommen auch ganz viele Kreuzungen aller Art, die nichts mit dem originalen Kangal (Herdenschutzhund) etwas zu tun haben.

 

Ein Beispiel das jetzt für viele Rassen angewendet werden kann! Dies gilt also nicht nur für Herdenschutzhunde.

Holen wir uns einen Hund aus dem Tierheim, könnte er sich bei uns zu Hause auch ganz anders Verhalten. Oder wenn wir einen Hund von einem Besitzer übernehmen. Entscheiden wir uns für einen Hund aus dem Ausland, kann sich dieser bei uns ganz anders Verhalten, als er eigentlich beschrieben wird.

Auch bekommen wir bei anderen Rassen Kreuzungen aller Art. Es ist also auch nicht die Rasse ansich, sonden eine Unterart. Ein Hund der praktisch entstanden ist.

 

Beagle ist auch nicht gleich Beagle. Jeder Hund ist anders, genauso wie jedes Hundepaar anders ist. Keiner gleicht dem Anderen. Wir Menschen sind auch alle anders. Hunde verhalten sich auch bei jedem Menschen anders, was ich schon oben erwähnt habe. Das kann mit der Gelassenheit, Konsequentheit  des Hundebesitzers etwas zu tun haben. Andererseits gibt es wieder Hunde, die Ihren Dickkopf haben. Feivel ist sehr bellfreudig, natürlich haben wir daran gearbeitet und tun es auch immer noch. Doch  wenn er nicht bellt, dann vermisse ich diese Art von ihm. Das Bellen ist ja eine Kommunikation unter Hunden. Die einen bellen mehr, die anderen weniger. Wäre genauso, wenn wir einigen Menschen das Sprechen abgewöhnen wollten oder aus einen Nicht-Sportler einen sportlichen Menschen machen möchten. Gehen tut das schon, dauert aber sehr lange.

 

Jetzt sagen einige, das ist doch klar! Nein, ist es eben nicht, sonst würde ich diesen Artikel nicht schreiben. Wie oft hören wir denn: Der ist ganz anders, als es ursprünglich gesagt wurde!

 

 

1.HILFE BEIM HUND

 

Normwerte des Hundes:

 

Die Temperatur beträgt 38 - 39 Grad

Herzschlag 60 -120 pro Minute

Daumendruck auf Schleimhaut 1-2 Sek.

Schleimhautfarbe: blass-rosarot

Atmung/Brustkorb: 10 - 30x in der Minute

Puls = 70 - 160 Schläge in der Minute

 

Kreislaufkontrolle:

Ein Augenlid leicht nach unten ziehen und so können Sie die Färbung der Bindehaut kontrollieren.

Dunkelrote Färbung = Hoher Blutdruck, Blassrosarote Färbung = niedriger Blutdruck

Es kann sich hierbei aber auch um eine chronische Bindehautentzündung handeln.

 

Fiebermessen:

Am besten mit einem digitalen Fieberthermometer. Bevor wir es einsetzen, sollten wir das Vorderteil mit Vaseline bestreichen.  Der Hund sollte dabei auf der Seite liegen und den Schwanz sollten wir hoch halten.

 

Müssen wir dem Hund Augentropfen verabreichen, dann sollte dies nur bei einem liegenden Hund durchgeführt werden. Ohrentropfen immer dem Sitzendem Hund verabreichen und Salben immer nur mit den Fingern in das Ohr reiben.

 

Die Werte sollten wir zwischendurch immer mal überprüfen, damit wir (bei einem nicht normalen Zustand) den Unterschied feststellen können.

 

In 1. Linie sollten wir uns selbst schützen. Mit einer nicht dehnbaren Mullbinde dem Hund die Schnauze zubinden und am Hinterkopf befestigen. Achtung: Aber nicht bei über 40 Grad Hitze im Sommer.

Bei Hunden die keine Schnauze haben, können wir eine Jacke nehmen und diese über den Hund legen.

Ein gutes Grundgehorsam und gute Erziehung helfen uns, alles einfacher zu bewerkstelligen.

 

Was wir auch immer mit uns führen sollten, die Giftnotrufzentrale von Mainz: 06131 - 19240!

 

Transport:

Hier ist darauf zu achten, dass wir unseren Hund nicht tragen, sondern in eine Decke liegend, wie in eine Hängematte, zum Auto oder zum Tierarzt transportieren.

 

Vergiftung:

Bei Verdacht, Kontrolle von: Pupillen, Speichel, Körpertemperatur, Schleimhäute, Krämpfe.

Wenn noch Reste übrig sind, diese in eine Tüte packen und mit zum Tierarzt nehmen.

 

Verband anlegen:

-Scheuer und Druckstellen meiden, immer von unten nach oben, Pfote nicht aussparen.

 

Hitzschlag:

Wenn der Hund eine Temperatur von 41 - 42 Grad hat, eine erhöhte Atemfrequenz anzeigt, Bewußtlosigkeit

 

Magendrehung:

Haben überwiegend große Hunde mit tiefem Brustkorb.

Symptome: Unruhe, erfolglose Brechversuche, Kollaps, aufgeblähter Bauch.

 

Müssen wir eine Mund-zu-Nase-Beatmung durchführen,

dann solten wir den Hund in eine stabile Seitenlage bringen. Das würde bedeuten: Rechte Seitenlage, Kopf ist gestreckt, der Fang geöffnet und die Zunge hängt heraus.

Dies sollte aber nur dann durchgeführt werden, wenn keine Atmung vorliegt.

 

In der Sommerzeit

sollten wir  darauf achten, dass wir unsere Hunde nicht aus allen Gewässern trinken lassen. Überwiegend sollte das im Monat Juli gemieden werden.

 

Häufige Gifte, worauf wir achten sollten:

-Nagergifte, Unkrautvernichter, Frostschutzmittel, Zigaretten, Schokolade, Trauben, Mottenkugel, Arzeneimiitel, Rauschgift, Pflanzen, Algen, Prozessionsspinner und die Kreuzotter.

 

Erfrierung:

Tritt eine Erfrierung ein, passiert das meistens zuerst am Schwanz, dann an den Ohrenspitzen und den Fussballen.

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Wanderungen:

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sonntags ab 11.00 Uhr.

Ruhige Wanderwege

wo wir nicht viele

Menschen etc. begegnen.

Deshalb geht das auch sehr

gut sonntags!