Angst und Stress bei Hunden

 

Von vielen Hundehaltern höre ich immer, mein Hund hat Angst oder er ist gestresst in der einen oder anderen Situation, aber gemacht wird oft dagegen nichts, weil der Hundehalter es nicht für so schlimm hält. Es kommt dann oft die Antwort: "Das sind seine Erfahrungen, dagegen kann nichts unternommen werden!"

 

Fakt ist aber, je weniger wir dagegen etwas unternehmen, desto gestresster wird bzw. ist der Hund in diesen Situationen. Es ist sehr wichtig, dass wir den Stresspegel des Hundes so weit wie möglich gering halten sollten, warum? Ich sehe es so, dass der Hund krank werden kann, wenn wir ihn an bestimmten Situationen nicht heranführen, ihm es nicht lehren! Dauerstress wäre in solchen Situationen die Folge! Er weiß nicht was auf ihn zukommt und fragt sich dann zu oft: „Was passiert jetzt wieder mit mir?“  Der Stresspegel steigt in dieser Sekunde enorm an. Ein zu hoher Blutdruck kann auch eine Folge von Dauerstress sein.

 

Unseren Kindern lehren wir auch in kleinen Schritten das Fahrradfahren, schwimmen etc. Beim Hund wird das leider oft noch zu sehr unterschätzt.

 

Auch der Spruch, wir machen uns da nicht so den Kopf, einfach ins kalte Wasser springen lassen, dann wird das schon.

 

Ein Beispiel: Wir haben Angst davor mit einem Aufzug zu fahren, aus welchen Gründen auch immer!

 

60% unseres Lebens können wir es natürlich vermeiden. Es geht aber nicht in jeder Situation. Wir können es nicht immer vermeiden. Klar gibt es auch die Treppenstufen. Aber angenommen, diese sind wegen handwerklichen Tätigkeiten gerade nicht nutzbar und wir müssen dann den Fahrstuhl nutzen! Der Stresspegel ist doch hier dann für uns enorm hoch, wenn wir es nicht vorher mehrfach trainiert haben. Wer es nicht so sieht, der kann es ja mal ausprobieren und wichtig ist dabei, seinen Puls zu messen. Mit Training und auch ohne Training.

 

Und es ist auch klar, wenn wir Menschen täglich solchen Situationen ausgesetzt sind, kann das ganz schön an die Psyche gehen. Oder sehe ich das etwa falsch!?

 

So kann sich das auch beim Hund auswirken. Wir sollten immer zu einer Verbesserung der Situation beitragen.

 

Es gibt aber auch Hunde, die körpersprachlich keine Angstsymptome zeigen und wir denken, der hat damit kein Problem. Auch das muss nichts heißen. Jeder Mensch und jeder Hund geht mit Stresssituationen anders um und manchmal zeigt sich das auch erst in einem späteren Stadium!

 

Genauso wie es oftmals heißt: "Erziehung ist bei unserem Hund nich´t nötig!" Die Erziehung hilft uns, dass der Hund in gewissen Situationen ruhiger und stressfreier durchs Leben geht. Hier sollten wir auch wieder das Gesamtkonzept des Hundes betrachten und nicht nur eine Situation!

 

 

Möchten Sie ein paar Tipps, wie Sie mit Ihrem Hund stressfreier durchs Leben gehen können?

Denken Sie, es ist alles in Ordnung? Ein Check-up kann Ihnen die Antwort darauf geben, ob das wirklich so ist. Dann rufen Sie mich an und wir können alles weitere besprechen.

Freundliche Grüße
Marita Zschage

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