Joggen gehen mit Hund

 

Der Frühling macht Lust auf Sport in der Natur. Wie trainiere ich mit meinem Hund das Joggen? Wichtig dabei ist, dass der Hund über ein gewisses Grundgehorsam verfügen sollte. Die Leinenführigkeit sollte das  Mensch-Hund-Team auch verstanden haben.

 

Wenn der Hund so gut auf uns hört, was wir ihm sagen, können wir mit dem Joggen beginnen.

 

Am ANFANG SOLLTEN WIR:

 

  1. Erst auf Aspalt trainieren, bevor es auf Rasen oder Feldwege geht. Da ist die Ablenkung nicht so hoch, wenn es um das Schnuppern geht.

  2. Übersichtliche Spazierwege wählen,

  3. Spazierwege wählen die der Hund schon kennt. Gehen wir mit dem Hund neue Wege, fällt es ihm  schwerer, wenn er nicht schnuppern darf oder nur kurz und dann geht es wieder weiter. Auf bekannten Wegen lernt das ein Hund dann schneller.

  4. Ich gebe meinem Hund eine Ansage und zwar das Wort  Jogging und dann geht es los! Jetzt darf der Hund auch NICHTS mehr. Aber wirklich nichts. Mit mir joggen gehen aber schon!

  5. In kleinen Abschnitten trainieren. Die Spazierwege abwechslungsreich gestalten. Jogging, Nordic-Walking-Mix und schließlich dürfen die Schnupperpfade nicht fehlen!

    Mit Bangy jogge ich sehr gerne. Sie hat dann ihren typischen Basenji-Trabgang drauf. Das macht richtig Spaß, wie Sie das macht. Wenn ich nach einer gewissen Zeit nicht mehr kann und mal kurz stehen bleibe, dreht sich Bangy immer nach mir um, schwinzelt und grinst dabei. Ohne Witz.

    Ist ein Jogging-Hunde-Gurt nötig?

    Nein! Bei vielen ist ja immer zuerst die Lust da, etwas Sport zu machen und dann lässt es wieder nach. Für den Anfang reicht ein normaler Gürtel, den hat jeder zu Hause. Den Gürtel habe ich mir um meinen Bauch gebunden und daran die Leine befestigt. Für die anderen Utensilien habe ich einen Minirucksack, wo ich dann die Wasserflasche u.s.w verstaut habe. Den Rucksack spüre ich so gut wie gar nicht!

    Inzwischen Jogge ich auch mit beiden Hunden. Ja auch der Feivel hat das gelernt. Nur Joggen gehe ich aber mit meinen Hunden nicht. Entweder mache ich das am Anfang oder am Ende, so circa 30-45 Minuten. Hin- und wieder gibt es auch ein Jogging, Walking-Mix mit Schnupperpfad. So wie wir es am Anfang gemacht haben.

    Manchmal, wenn ich allein jogge, vermisse ich meine Hunde! Das macht mit Ihnen so viel Spaß und hoffe, dass wir das noch eine ganz lange Zeit zusammen machen können.

 

Mit welchen "Mängeln" kam der Feivel eigentlich zu uns? Mit allem!

Das kommt immer drauf an, was einer selbst für Ansprüche hat. Bei Hundetrainern wird ja oftmals die Stecknadel im Heuhaufen gesucht, wenn es um die eigenen Hunde geht. Die Menschen sollten aber uns Hundetrainern auch die Zeit, zwecks Training mit dem eigenen Hund, geben. Alles geht nicht immer von jetzt auf gleich, auch nicht bei uns. Und auch wir können bei unseren eigenen Hunden, nicht immer alles reparieren!

- Hundebegegnungen, Hunde anbellen. Das hat sich reduziert, immerhin! Er ist nicht mehr so schlimm wie früher. Es sind nicht mehr alle Hunde. Sehe ich den Hund eher als er, kann ich Ihn mit der Futtertube ablenken, zumindest bei kleinen und mittleren Hunden. Bei großen Hunden, kommt es darauf an, wer da kommt. Wenn es nicht in unserer Straße ist, lässt er sich auch hier mit der Futtertube ablenken, da ist kein bellen mehr und das bei zwei Hunden. Einfach so die Futtertube geben, geht aber auch nicht, dass muss konditioniert werden. Ich denke, er wurde nicht richtig mit anderen Hunden sozialisiert und hat wohl mit großen Hunden negative Erfahrungen gemacht. Auch ein Grund mit, warum ich ihn in eine Pension bringe. Dort ist er mit den unterschiedlichsten Hunden zusammen. Immer mal kommt was anders, was neues. Natürlich wird auch geschaut, das die Gruppe zusammen auch passt. Dort gibt es keine Probleme mit Feivel.

Und am Anfang hatte er Hunde aus jeglicher Entfernung angebellt. Auch das ist nur noch dann, wenn Sie uns kreuzen, danach hört er auf und gut ist.

Das ist aber alles nur an der Leine so, ohne Leine bellt er auch, wenn er Hunde sieht. Er geht dann hin, schnuppert mal und geht wieder weiter.

- Menschen anbellen, was an uns vorbei gelaufen ist. Menschen mit Trolley anbellen. Das Altenheimtraining hat dem Feivel gezeigt, dass die Menschen nicht gleich aufdringlich sind und das sind die älteren Menschen nicht. Sie schauen, dann fragen sie, ob Sie mal streicheln können. War alles kein Problem.

- Leinenführigkeit war miserabel. Leine ziehen, alles markieren und dort hinziehen, zu Bangy ziehen, denn er wollte überall hin wo sie auch ist. Diesen Punkt haben wir auch erfolgreich bestanden. Für die Leinenführigkeit habe ich allein schon 1,5 Jahre gebraucht. War schon kurz vorm Aufgeben! Jetzt läuft er top und darf auch mal vorne weg laufen. :-))) Ab und an ist er uns damals auch schon mal aus dem Halsband geschlüpft, deshalb trägt er ein Geschirr und das ist ok.

- Hörte nicht auf Rückruf. Diesen Punkt haben wir auch erfolgreich bestanden. Und von läufigen Hündinnen kann ich Feivel auch abrufen, wo er nicht kastriert ist.

Meine erzieherische Herausforderung ist fast geschafft. Lach. Es wurde alles immer so nach und nach erarbeitet. Angefangen hatte ich mit der Leinenführigkeit. Das war mit wichtig. Insgesamt habe ich 2 Jahre mit Feivel das alles trainiert, Schritt für Schritt und auch mit Bangy.

Bis man endlich mal Licht im Dunkeln gesehen hat.

Bangy mag ja auch Esel und jetzt wenn Feivel Esel sieht, werden die auch erstmal angebellt. Alles was Bangy mag, darf ja nicht sein, sagt Feivel.

 

Fazit: Wir konnten schon so einiges rausholen. Aber noch nicht alles. Gehe ich mit Feivel allein spazieren, dann werden Hundebegegnungen trainiert. Bin ich bisher mit ihm allein unterwegs gewesen, ist es auch ein anderer Hund. Da hat er sich für keinen Hund interessiert.

 

 

 

 

Thema: Tagesablauf für Hunde!

Eine Sendung von 35 Minuten. Sehr informativ und sehr gut erklärt.

 

 

htttp://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/riepes-hundetalk-thema-tagesablauf-fuer-hunde.html

 

 

 

 

 

DES HUNDETRAINERS HUNDE

 

Zu diesem Satz möchte ich gar nicht mehr so viel schreiben. Nur von mir sei so viel gesagt: Es gibt Lehrer, Erzieher etc., haben diese Menschen denn alle super, gebildete, gut erzogene Kinder? Sicherlich nicht. Müssen Lehrer, Erzieher etc., diese Vorausetzung mitbringen,  damit es GUTE Lehrer, Erzieher sind bzw. werden? Nirgends.

 

Ich selbst bin auch bei meinen Hunden keine Hundetrainerin, weil mir die objektive Betrachtungsweise fehlt. Auch ein Erzieher/Lehrer ist bei seinen Kindern Mutter und/oder Vater bzw. sind es die Eltern.

 

Hundetrainer haben nicht wirklich unerzogene Hunde. Es sind meistens schwierige Hunde, denen wir noch eine schöne Zeit schenken wollen/möchten und dann sind Sie doch bei einem Hundetrainer bestens aufgehoben, wo Sie anderweitig schon längst wieder abgegeben worden wären.

 

Vielleicht suchen wir uns auch bewußt oder unbewußt solche Hunde aus, weil wir die "erzieherische" Herausforderung lieben?!!!

 

 


STRESS UND ANGST BEI HUNDEN

 

Von vielen Hundehaltern höre ich immer, mein Hund hat Angst oder er ist gestresst in der einen oder anderen Situation, aber gemacht wird dagegen nichts, weil der Hundehalter es nicht für so schlimm hält. Es kommt dann oft die Antwort: "Das sind seine Erfahrungen, dagegen kann nichts unternommen werden!"

Fakt ist aber, je weniger wir dagegen etwas unternehmen, desto gestresster wird bzw. ist der Hund in diesen Situationen. Es ist sehr wichtig, dass wir den Stresspegel des Hundes so weit wie möglich gering halten sollten, warum? Ich sehe es so, dass der Hund psychisch belastbar werden kann, wenn wir ihn an bestimmten Situationen nicht heranführen, ihm es nicht lehren, weil der Hund dann in eine Art Dauerstress verfällt. Er weiß nicht was auf ihn zu kommt und fragt sich oft: „Was passiert jetzt wieder mit mir?“  Der Stresspegel steigt in dieser Sekunde enorm an. Ein zu hoher Blutdruck kann auch eine Folge von Dauerstress sein.

Unseren Kindern lehren wir auch in kleinen Schritten das Fahrradfahren, das Schwimmen etc. Beim Hund wird das leider oft noch zu sehr unterschätzt.

Auch der Spruch: "Wir machen uns da nicht so den Kopf, einfach ins kalte Wasser springen lassen, dann wird das schon!"

Ein Beispiel: Wir haben Angst davor mit dem Aufzug zu fahren, aus welchen Gründen auch immer.

60% unseres Lebens können wir es natürlich vermeiden. Es geht aber nicht in jeder Situation. Wir können es nicht immer vermeiden. Klar gibt es auch die Treppenstufen. Aber mal angenommen diese sind wegen handwerklichen Tätigkeiten gerade nicht nutzbar und wir müssen dann den Fahrstuhl nutzen. Der Stresspegel ist doch hier dann für uns enorm hoch, wenn wir es nicht vorher mehrfach trainiert haben. Wer es nicht so sieht, der kann es ja mal ausprobieren und wichtig ist dabei, seinen Puls zu messen. Mit Training und auch ohne Training.

Es ist auch klar, wenn wir Menschen täglich solchen Situationen ausgesetzt sind, kann das ganz schön an die Psyche gehen. Oder sehe ich das etwa falsch!?

So kann sich das auch beim Hund auswirken. Wir sollten immer zu einer Verbesserung der Situation beitragen.

Es gibt aber auch Hunde, die körpersprachlich keine Angstsymptome zeigen und wir denken, der hat damit kein Problem. Auch das muss nichts heißen. Jeder Mensch und jeder Hund geht mit Stresssituationen anders um und manchmal zeigt sich das auch erst in einem späteren Stadium!

Dann heißt es auch oft: "Erziehung ist bei unserem Hund nicht nötig!" Aber genau das reduziert den Stresspegel des Hundes in allen Situationen und das sollte doch dafür sprechen, oder etwa nicht?! Andererseits sollten wir es mit der Erziehung auch nicht immer so übertreiben. Ein gesundes Mittelmaß, dann passt das schon. Denn auch mit zu viel Erziehung können wir den Hund psychisch belastbar werden lassen. Immer schön den Mittelweg finden.


Es muss aber immer die Gesamtsituation des Tieres mit einbezogen werden und es sollte nicht nur ein mögliches Problem beurteilt werden!

Möchten Sie ein paar Tipps, wie Sie mit Ihrem Hund stressfreier durchs Leben gehen können?

Denken Sie, es ist alles in Ordnung? Ein Check-up kann Ihnen die Antwort darauf geben, ob das wirklich so ist. Sehr gerne helfe ich Ihnen dabei. Rufen Sie mich bitte an und wir können alles weitere besprechen, wenn Sie sich für ein 1. Kennenlerngespräch interessieren.

 

Geschrieben von Marita Zschage

 

 

 

LEINENFÜHRIGKEIT ODER DOCH BEI FUSS GEHEN!

 

Der Unterschied zwischen Leinenführigkeit und "bei Fuß" ! Das "bei Fuß" wird mehr im Hundesport angewendet, wer das mit seinem Hund machen möchte, der sollte sich nach einem Verein umschauen. Es ist aber auch sehr viel Arbeit. Allerdings ist es in Alltagssituationen nicht immer wirklich anwendbar. Der Hund bleibt ständig an einem "kleben", weicht uns nicht von der Seite. Er wird an nichts mehr anderes denken, als "bei Fuß" laufen. Die Frage ist halt immer, ob ich das als Hundehalter möchte, wie in allen anderen Dingen auch. Bei der Leinenführigkeit klebt der Hund nicht an Ihnen. Er ist zwar schön da, wir können aber trotzdem die Umgebung betrachten, den Vögeln beim Zwitschern zuhören, die Landschaft genießen. Lehren wir dem Hund das "bei Fuß",  können wir all das nicht mehr genießen.

Leinenführigkeit heißt, dass der Hund uns folgt wo wir auch hingehen. Der Hund schaut nach uns und nicht der Mensch nach dem Hund.

Das Ganze üben wir mit der Kurzleine und mit der Schleppleine. Die Flexileine verwende ich nicht. Die Menschen-Führung ist dadurch nicht gewährleistet. Der Hund darf tun und lassen was er möchte. Auch die Sicherheit stelle ich bei der Flexileine sehr oft in Frage. Was ist, wenn die Technik mal nicht so funktioniert ? Oder uns die  Flexi plötzlich aus der Hand gleitet ? Der Hund KANN das dann mit uns Menschen verknüpfen, nicht mit der Leine. Was verknüpft er damit? Das der Hund denkt, der Mensch hat die Leine nach ihm geworfen, obwohl es ja eigentlich nicht so ist. Das weiß der Hund aber nicht. Die Flexileine kann auch Schaden verursachen, wenn Sie uns mal abhanden kommt. Kratzer am Auto oder andere Gegenstände beschädigen, die sich gerade in der Nähe befinden.

Ich habe auch festgestellt, das manche Hunde an der normalen Leine ziehen und an der Flexi nicht.  Da weiß ich dann, dass der Hund nur an der Flexi geführt wurde.

Und auch mal nachschauen in wie fern die Versicherung zahlt, wenn der Hund an der Flexi geführt wird ! Interessieren Sie sich für die Leinenführigkeit ? Dann freue ich mich Sie kennenzulernen.

 

 

 

HUND ALLEIN ZU HAUSE

 

Von vielen Hundebesitzern und Hundetrainern hören wir immer, dass der Hund kein Zeitgefühl hat, bzw. die Uhr nicht kennt. Das stimmt so nicht wirklich. Die Uhr kennt ein Hund gewiss nicht. Bei uns Menschen gibt es tatsächlich das Zeitgefühl, also das Gefühl an sich, wie spät es denn sein könnte und das trifft auch oftmals zu. Es gibt aber auch Rituale woran wir feststellen, wie spät es denn ist. Hunde können das auch. Sie benutzen zum Einen dazu Ihre Nase und wie machen Sie das ? Wenn wir noch nicht solange weg sind, riecht unser Geruch intensiver, als wenn es mehrere Stunden sind. Und zum anderen können Rituale dazu beitragen. Kommen Sie z.Bsp. immer vor Ihrem Nachbar nach Hause und dann ist es mal nicht so, hat sich hier ein Ritual geändert. ( Die Uhrenumstellung von Sommer- auf Winterzeit oder umgekehrt ist auch eine Ritualsveränderung ). Ein Anzeichen für den Hund, dass Ihn unruhig und nervös stimmen könnte. Er glaubt, dass irgendwas nicht stimmt. Er kann sicherlich nicht die Zeit bestimmen. Aber diese Veränderung kann in dem Hund auch etwas verändern. Er spürt sogar eine innerlich Angst, weil etwas nicht mehr so ist, wie es ist.

 

Es stimmt auch nicht (zumindest sehe ich das so), wenn Hund allein bleibt, bleibt er immer allein. Egal wieviel Stunden das sind. Es gibt Hunde die sind gerne MAL allein und haben auch mit den Ritualen kein Problem. Andere beobachten das alles ganz genau. Natürlich sollten wir das trainieren, aber trotzdem können wir nicht davon ausgehen, dass es immer so bleibt !

 

Wenn ein Hund zu Hause allein ist, kann er auch plötzlich Angst vor etwas bekommen, wenn wir nicht da sind und will dann deshalb nicht mehr allein sein oder bei Ritualsveränderungen , wo der Hund eine Angst entwickeln kann. Wie ich das schon im 1. Absatz genauer erläutert habe.

 

Wir sollten deshalb immer auch Alternativen haben, wo wir unseren Hund dann unterbringen. Oder auch mal etwas verändern, wenn der Hund regelmäßig allein sein muss, damit auch hier nicht immer ein Ritual gegeben ist. worauf manch ein Hund sensibel reagieren kann. Und auch nicht von vornerein sagen, dann brauche ich das ja nicht zu trainieren. Nein, das habe ich damit nicht sagen wollen. Ich wollte nur klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir nicht alles immer als selbstverständlich betrachten sollten. Beim Hund wird auch das oft vergessen. Vor allem aber kann und will der Hund das oft nicht mehr, wenn er mal älter ist.

Es müssen auch nicht immer die sog. Erfahrungen sein, warum der Hund nicht allein sein will. Es gibt Menschen die im Dunkeln mehr Angst haben als andere, ohne dabei schlechte Erfahrungen gemacht zu haben! Und so ist das auch mit dem Alleinsein.

Kommt es zu einem Besitzerwechsel kann es durchaus sein, dass er dort eher allein bleibt. Woran liegt das ? Auch hier können wir nicht immer sagen, dass es an dem Besitzer liegt.

Haben Sie Fragen zum Thema, Hund allein zu Hause ? Möchten und müssen Sie es mit Ihrem Hund trainieren ? Was meine ich damit, dass wir das Ritual verändern sollten,  damit keine Routine oder sogar Langeweile entstehen kann, wenn er ein paar Stunden allein zu Hause bleiben muss? Dann rufen Sie mich an. Ich helfe Ihnen sehr gern dabei.

 

Geschrieben von Marita Zschage

 

 

 

 

HILFSMITTEL IN DER HUNDEERZIEHUNG

 

Ich verurteile keinen Menschen dieser mit Hilfsmitteln arbeitet, sofern sie RICHTIG angewendet werden. Durch die Hilfsmittel kann es ganz schnell zu Fehlverknüpfungen kommen. Auch mit dem Klicker können wir ein Verhalten verstärken, nicht verbessern, wenn es falsch angewendet wird.

Mit dem einem Hund können wir damit arbeiten, mit dem anderen wieder nicht. Das ist auch immer individuell zu betrachten. Vor allem bei ängstlichen Hunden sollten wir aufpassen, was wir anwenden! So viele Möglichkeiten haben wir da leider nicht. Von Hundehaltern wird das auch immer falsch eingeschätzt, welche Hilfsmitteln wir bei welchem Hund verwenden können. Es muss ja für das sog. " Probleme" eine schnelle Lösung her. Es gibt sie aber nicht, die schnelle Lösung.

Wir Hundehalter sollten uns erstmal in Geduld üben und unseren Hund so akzeptieren wie er ist. Mit all seinen Stärken und Schwächen. Haben wir diese Akzeptanz, löst sich meist das Eine oder Andere Problem von selbst. Dann noch ein bisschen Training und dann passt es schon. Wir sollten uns auch keine Gedanken darüber machen, was andere über uns und unseren Hund denken. Das hilft sehr viel. Eine Portion Selbstbewusstsein wäre natürlich ein absolutes Plus. Fehlt uns das entsprechende Selbstbewusstsein, sollten wir daran arbeiten, dass wir selbstsicherer werden. In 1. Linie für uns selbst, nicht für andere.

Leider versteht der eine oder andere Hundehalter nicht, in welche Richtung sich das verändern kann, wenn der Hund mit den Hilfsmitteln etwas falsch verknüpft.

Beispiel: Mein kleiner Feivel bellt bei Hundebegegnungen. Ich wollte, dass sich das verbessert. Und wir benutzten eine Wasserflasche. Feivel bekam generell Angst vor Flaschen, wenn ich diese nur in die Hand nahm. Ich sah ein, dass ich einen Fehler gemacht habe, dann muss ich diesen auch wieder gerade biegen. (Zu Fehlern stehen ist auch ein 1. Schritt für die Lösung des Problems. Keiner ist ja bekanntlich perfekt!) So sehe ich das zumindest. In diesem Falle habe ich dann mit Flaschentricks gearbeitet und Feivel fand dann die Flaschen wieder ganz toll. Das hat dann schon eine Zeit gedauert, geht auch nicht von heute auf morgen. Heute freut er sich über Flaschen.  ;-).

Auch sollten wir lernen, unseren Hund besser einschätzen zu können. Das Eine oder Andere Hilfsmittel kann schon angewendet werden. Nur sollten wir aber wissen, ob es denn auch das Richtige Hilfsmittel für dieses "Problem" ist und auch, ob es für das Mensch/Hund-Team geeignet ist. Eine objektive Meinung und eine objektive Betrachtungsweise sind in diesem Fall sehr hilfreich. Damit wir gut und sicher ans Ziel kommen, ohne Komplikationen und Operationen.

Wer IMMER UND ÜBERALL Hilfsmittel für seinen Hund anwenden muss, sollte sich überlegen, ob er den richtigen Hund hat.

Eine Fehlverknüpfung kann bei JEDEM Hund entstehen. Egal wie alt, wie jung, ob Welpe oder ob es Hunde mit Erfahrungen sind. Es kann JEDEN treffen.

 

 

 

 

KÖRPERSPRACHE RICHTIG DEUTEN

 

Sehr oft stelle ich fest, dass viele Hundebesitzer die Körpersprache falsch deuten. Warum ist das so? Weil immer nur allerhöchstens 2 Signale gedeutet werden und nicht die Gesamtsituation! Aber besser zwei Signale als gar keine. ;-) Und meistens ist es auch so, dass immer die Negativen Signale zuerst gedeutet werden und das Positive übersehen wird. In verschiedenen Situationen können sich auch positive Signale wieder finden.

Ich denke es ist bekannt, dass das Schwanzwedeln nicht immer nur positiv zu werten ist ?! Hier ist auch wieder das Gesamtkonzept zu betrachten. Genauso wie das Knurren, Zähne fletschen, ist alles immer individuell zu beurteilen. Die eigenen Gefühle dürfen dabei keine Beachtung finden, sonst ist das "Deutungssystem" verfälscht.

Ein anderes Beispiel: Das Aufreiten!

 Es wird oft nur als ein Sexualitäts-Anzeichen gesehen. Auch hier gibt es wieder mehrere Möglichkeiten. Stress oder die eigene Stärke können darunter auch verstanden werden.  Diese Anzeichen können bei jedem Hund, in jeder Situation immer eine andere Bedeutung haben. Das eine Mal kann es sich um die Sexualität handeln, während es in einer anderen Situation auch Stress sein kann.

Möchten Sie gerne wissen, wie Sie Ihre Beobachtungsgabe verbessern können, damit Sie auch die kleinen, feinen, WICHTIGEN Signale (Ihres Hundes) nicht übersehen? Möchten Sie mehr Sicherheit, in der Deutung der Körpersprache Ihres Hundes ? Dann freue ich mich auf einen Telefonanruf !

 

 

 

Hunderassen/Verhalten

 

Ich möchte hier nicht von den unterschiedlichen Rassen berichten, sondern mehr über die Verhaltensweise eines Hundes sprechen.

Eine Rasse ist eine Gruppe von Individuen einer Haustierart.

Rassen sind entstanden wenn diese gearbeitet haben. Haben Rassen keine Aufgabe mehr, könnten sich die Merkmale übertrieben darstellen und für den Hund kann es zur Qual werden. Hilflosigkeit und Abhängigkeit wären die Folgen.

Ausprägung/Merkmale + Abgrenzung werden von dem Menschen festgelegt. Es gibt also nicht DEN Charakter in diesem Sinn. Wir Menschen haben auch nicht DEN Charakter. Wir werden auch von jedem anders beschrieben, weil uns jeder aus einer ganz anderen Blickrichtung sieht. Das Verhalten verändert sich unbewusst. Auf der Arbeit verhalten wir uns anders als zu Hause. Kollegentreffs laufen anders ab, als das Treffen mit Freunden. Und so ist es auch bei Hunden. Jeder sieht meine beiden Hunde auch anders!

Beispiel an einem Herdenschutzhund. Bis vor über 300 Jahren gab es nur Herdenschutzhunde, keine Hütehunde.

Herdenschutzhunde gibt es in ganz Europa. Auch hier können wir nicht von DEM Herdenschutzhund reden. Kangal´s jagen, aber nicht mit dem sie groß geworden sind. Kangal´s jagen auch Wildschweine. Ein Herdenschutzhund sollte aggressiv gegenüber Artgenossen sein, sonst wurde er als untauglich bezeichnet. Gehorsam wird nicht erwartet. Er ist absolut zuverlässig zu Kindern, friedlich zu Menschen. Diese Hunde müssen auch nicht sozialisiert sein. Seine Aufgabe bestand daran, dass er dem zu beschützendem Vieh nichts tat.

In seiner Heimat ist der Herdenschutzhund ein gelassenes Wesen, sehr effektiv, zu Menschen neutral, freundlich zu Kindern. DIESE HERDENSCHUTZHUNDE WERDEN WIR ABER NICHT BEKOMMEN!

WEIL sie in Ihrer Heimat ein ganz anderes Leben gewohnt sind als bei uns. Wir bekommen auch ganz viele Kreuzungen aller Art, die nichts mit dem originalen Kangal (Herdenschutzhund) etwas zu tun haben.

Ein Beispiel das jetzt für viele Rassen angewendet werden kann! Dies gilt also nicht nur für Herdenschutzhunde.

Holen wir uns einen Hund aus dem Tierheim, könnte er sich bei uns zu Hause auch ganz anders Verhalten. Oder wenn wir einen Hund von einem Besitzer übernehmen. Entscheiden wir uns für einen Hund aus dem Ausland, kann sich dieser bei uns ganz anders Verhalten, als er eigentlich beschrieben wird.

Auch bekommen wir bei anderen Rassen Kreuzungen aller Art. Es ist also auch nicht die Rasse an sich, sondern eine Unterart. Ein Hund der praktisch entstanden ist.

Beagle ist auch nicht gleich Beagle. Jeder Hund ist anders, genauso wie jedes Hundepaar anders ist. Keiner gleicht dem Anderen. Wir Menschen sind auch alle anders. Hunde verhalten sich auch bei jedem Menschen anders, was ich schon oben erwähnt habe. Das kann mit der Gelassenheit, Konsequentheit  des Hundebesitzers etwas zu tun haben. Andererseits gibt es wieder Hunde, die Ihren Dickkopf haben. Feivel ist sehr bellfreudig, natürlich haben wir daran gearbeitet und tun es auch immer noch. Doch  wenn er nicht bellt, dann vermisse ich diese Art von ihm. Das Bellen ist ja eine Kommunikation unter Hunden. Die einen Bellen mehr, die anderen weniger. Wäre genauso, wenn wir einigen Menschen das Sprechen abgewöhnen wollten oder aus einen Nicht-Sportler einen sportlichen Menschen machen möchten. Gehen tut das schon, dauert aber sehr lange.

Jetzt sagen einige, das ist doch klar! Nein, ist es eben nicht, sonst würde ich diesen Artikel nicht schreiben. Wie oft hören wir denn: Der ist ganz anders, als es ursprünglich gesagt wurde!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ruhige Wanderwege

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Deshalb geht das auch sehr

gut sonntags!